Ein Tag im Mammut Park

Mammutpark Offroad Land Rover Defender

Einen Defender, 20°C und Sonnenschein, beste Voraussetzungen um sich durch Matsch & Schlamm zu wühlen.

Wir sind in Stadtoldendorf, im Freizeitpark Mammut. 60 Hektar ist das Gelände groß, so haben wir einiges vor uns.

Nach einer einstündigen Anfahrt erreichen wir den Offroad-Park gegen 11 Uhr. Bei der Anmeldung im Restaurant erhalten wir gegen 35€ Tagesgebühr unser Ticket und eine Geländekarte.

Das Restaurant ist schon gut gefüllt, von weiteren Geländewagen fehlt aber bis jetzt jede Spur.

Freizeitpark Mammut Geländekarte

Die Strecken sind in 3 Schwierigkeitsgrade eingeteilt:

Leicht, Schwer & sehr Schwer.

Unterscheiden lassen sich diese auf der Karte anhand der Farbgebung.


Zu Beginn gibt es erstmal ein kleines Video. Keine Schnitte, keine Effekte, einfach reines Fahren um einen Eindruck der Strecken zu erhalten.

Vom Start sind wir erstmal in die erste schwierige Strecke bei "Waypoint 1" abgebogen. Nachdem wir die zum Park gehörigen Defender und Unimog passieren lassen haben, sind wir weiter zu Waypoint 5 und haben die Strecken um die schöne Aussicht erkundigt.


Mammutpark Offroad Land Rover Defender

Nach der ersten Wasserdurchfahrt sah der Landy endlich wieder richtig nach Geländewagen aus. Wir folgten der Strecke entlang der schönen Aussicht und kamen durch zahlreiche weitere Auf -und Abfahrten, Schlamm -und Wasserlöcher sowie ausgewaschene Fahrwege. Danach ging's durch den Wald und runter von der Anhöhe.

Mammutpark Offroad Land Rover Defender Prinzessinweg

Den "Prinzessinweg" sind wir bei unserm letzten Besuch schon gefahren, auf der Karte ist er als "extrem schwere Strecke" markiert. Da ich in der scharfen Linkskurve zum Ende des Weges das letzte mal mit der Anhängekupplung hängen geblieben bin und mir dadurch die linke hintere Ecke des Landys verbeult habe, lassen wir diese Strecke heute ausfallen. Geländewagen hin -oder her, man muss es ja nicht drauf anlegen, dass eventuell doch noch etwas kaputt geht.

Auch ein paar "künstliche" Hindernisse hat der Inhaber des Freizeitpark Mammut, Jeroen Bernard Jansen, auf dem Gelände angelegt. Gleich in der Nähe des Restaurants findet sich eine Wippe und die in das Erdreich eingelassen Reifen sollen wohl einem Verschränkungstest dienen.

Wasserdurchfahrt Land Rover Defender Freizeitpark Mammut

Bei Wegpunkt 3 ist die Bugwelle etwas zu groß geraten, langsamer fahren soll hier helfen, habe ich gehört ;-)

Da ich mich so aufs fotografieren konzentriert hatte, wäre ich außerdem auch beinahe noch vom Wasser erfasst worden. Mein Kumpel hat sich köstlich amüsiert, als ich mich mit einem Hechtsprung vor den Wassermassen in das nächste Schlammloch gerettet habe. Nach einer kurzen Pause am Restaurant ging's weiter zur Panzerinsel.

In den "Zauberwald" haben wir uns irgendwie nicht reingetraut, das Schild mit "keine Bergungshilfe" hat ungemein dazu beigetragen.

Feierabend. Zum Schluss haben wir noch eine Kleinigkeit im Restaurant gegessen. Die Preise sind wirklich human und das Essen echt lecker, können wir nur empfehlen. Außerdem konnten wir noch ein wenig die beiden "Miet-Defender" und den Unimog beobachten, wer nämlich keinen eigenen Offroader hat, kann auch mit einem Instruktor im Mietfahrzeug unterwegs sein.

Bevor wir gen Heimat fuhren, haben wir den Landy am Waschplatz noch vom groben Schmutz befreit.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen schönen 130er Defender vor einem Firmengebäude stehen sehen.

Zuhause gab es dann doch noch eine kleine Ernüchterung, die Spurstange ist mal wieder krumm.

Ärgerlich, schließlich war diese noch keine 500km alt. Ich weiß auch nicht warum die Dinger sich immer gleich verbiegen müssen, zweimal war Ich im Mammutpark und zweimal war die Spurstange danach krumm.

Naja, sei's drum, Ersatz ist schon bestellt.

Krumme Spurstange nach dem Mammutpark Besuch

Weitere Informationen zum Freizeitpark Mammut finder ihr hier: Mammutpark Stadtoldendorf


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